Die Burg Mylau im Nördlichen Vogtland gehört zu den eindrucksvollen mittelalterlichen Burganlagen Sachsens. Einst Adelssitz des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, zuletzt mit bürgerlichen Besitzern, erlebte die Burg im 19. Jahrhundert den Funktionswandel zur Fabrik und schließlich zum Rathaus mit Schloss-Schenke und Museum. In der Bewahrung der als Kaiserschloss aufgewerteten Burganlage fanden an der Wende zum 20. Jahrhundert frühe Denkmalpflege und Burgenromantik, Kaisermythos und historische Lokaltradition sowie das Engagement bürgerlicher Vereine zusammen. Sie prägen bis heute das Erscheinungsbild des Burgmuseums.

Vielgestaltig erweist sich auch die Geschichte der musealen Bestände. Hervorgegangen aus den Sammlungen naturkundlicher Vereine wurden sie später um Objekte adligen Sammelns sowie um zeitgenössische Kunst aus der Region ergänzt. Weiterhin erzählen originäre Zeugnisse von der wechselvollen Burggeschichte.

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Burg Mylau aus der Luft

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